Winterreifen

Wenn der Herbst Einzug hält, die Tage kürzer, grauer und kälter werden und man die dicken Jacken vom Speicher holt, gilt es auch an die Winterausrüstung für das Auto zu denken. Reifen, die uns gut durch den Sommer gebracht haben, müssen den selben Dienst nicht zwangsläufig auch im Winter leisten. Doch was macht einen guten Winterreifen aus?

Winterreifen haben im Unterschied zu ihren Sommer-Brüdern eine Gummimischung, die resistent gegen die Kälte ist. Sinken die Temperaturen, verhärten sie deutlich weniger und haften besser auf der Straße. Sie tragen die Kennzeichnung M & S. Die Buchstaben stehen im Englischen für Mud & Snow – zu deutsch: Matsch und Schnee. Eine weitere Kennzeichnung ist das Schneeflockensymbol. Ergänzend zum normalen, also einfachen Profil besitzen die Winterreifen Lamellen. Grundsätzlich sollte das Profil eine Mindesttiefe von 1,6 Millimetern haben. Empfehlenswert ist eine Tiefe von 4 Millimetern. Diese ist im europäischen Ausland wie zum Beispiel Österreich sogar vorgeschrieben. Abhängig von der Außentemperatur sollte man – ausgehend von der vom Fahrzeughersteller empfohlenen Angabe – den Luftdruck in den Reifen für den Winter immer um 0,2 bis 0,3 bar erhöhen. Wer nicht selbst handwerklich geschickt ist, bittet beim Reifenwechsel am besten einen Spezialisten zur Hilfe. Beim Kauf neuer Winterreifen kann man diese direkt vom Händler montieren lassen.

Ob der Winter wirklich hält was man sich davon verspricht, das lässt sich nicht genau prognostizieren und so bleibt dem Autofahrer die Qual der Wahl: Winterreifen nehmen oder darauf verzichten. Fest steht: der Bremsweg ist dreimal länger, wenn man auf verschneiter Fläche mit Sommerreifen unterwegs ist und bremsen muss. Außerdem droht laut Straßenverkehrsordnung ein Bußgeld von mindestens 20 Euro, wenn die Ausrüstung nicht stimmt oder anders ausgedrückt man mit “nicht an die Wetterverhältnisse angepasster Ausrüstung” unterwegs ist. Ein grober Richtwert ist die Temperaturmarke von sieben Grad, ist sie erreicht, sollte man auf Winterreifen umsteigen. Wer auf der sicheren Seite sein will, rüstet sein Auto ab spätestens Ende Oktober auf Winter um und fährt nach Ostern wieder mit Sommerreifen.

Dank der Energiekrise werden Kraftstoffe immer teurer. Die Reifen eines Autos können einen erhöhten Kraftstoffverbrauch verursachen. Deshalb ist es nicht nur für Ihre Sicherheit von Vorteil gute Reifen zu kaufen, sondern auch für Ihren Kraftstoffverbrauch und somit für Ihren Geldbeutel.

Speziell für Vielfahrer sind Winterreifen ein Muss. Man weiß nie wann man in ein Schneetreiben gerät. Vor allem die Autos von Außendienstmitarbeitern müssen winterfest sein. Oder auch wenn sie häufig in Tagungshotels Schulungen halten, muss Ihr Auto allen Wetterbedingungen angepasst sein. Es ist nicht nur strafbar im Winter mit Sommerreifen zu fahren, es ist auch gefährlich.

Die richtige Bereifung von Autos ist lebensrettend. Allerdings gibt es auch bei Reifen gewisse qualitative Unterschiede. So gibt es auch hier altebekannte Markenhersteller und günstigere Anbieter. Der Preis entscheidet nicht immer über Qualität. Bei Reifen ist es wie bei anderen Markenprodukten auch, wie zum Beispiel Grohe Spültischarmaturen , die Firma trägt einen bekannten Namen, der Qualität verspricht. Genauso kann man bei renomierten Marken mit Qualität rechnen. Zusätzlich zu Winterreifen ist es manchmal auch äußerst vorteilhaft Schneeketten im Auto zu verstauen. Das kann einem zusätzlich zu guten Winterreifen durchaus das Leben erleichtern.

Winterreifen sind nicht nur für das eigene Auto von Bedeutung. Die richtige Bereifung ist z. B. auch für Busse und LKWs sehr wichtig, gerade für schwere Kraftwagen. Alternativ zu schneearmen Gebieten wie eine Busrundreisen Irland bucht, kann man wiederum auf Allwetterreifen zurückgreifen. In schneereichen Gebieten wie den Alpen sind der Winterreifen und sogar die Schneeketten unumgänglich.

Geklärt ist ja bereits, dass Winterreifen am Auto unumgänglich sind. Doch wer wechselt die Reifen. Man die Reifen bereits relativ günstig beim Mechaniker wechseln lassen. Doch noch günstiger ist das es, die Reifen selbst zu wechseln. Man braucht auch keine Angst davor haben etwas falsch zu machen. Wichtig ist nur, dass die Schrauben nach dem Wechsel noch einmal überprüft werden. Generell gilt, nach 50 bis 100 Km sollte man nachziehen, dann kann nichts schiefgehen. Für den Wechsel sollte man allerdings Arbeitskleidung tragen, das es eine durchaus dreckige Angelegenheit werden kann. Wer sich nicht schmutzig machen möchte, der sollte die Finger vom Reifenwechseln lassen. Für den Wechsel eines kompletten Satzes sollte man als Nichtmechaniker so ca. eine Stunde einplanen. Und vor dem Einlagern im Keller, sollten diese noch einmal gründlich von Bremsstaub und Dreck gereinigt werden.

Armaturen kaufen ist in der modernen Zeit des Internets wesentlich einfacher und bequemer als noch vor einigen Jahren. Vorab kann man sich ausführlich über die Produkte der einzelnen Hersteller informieren und sogar Preisvergleiche durchführen. Hat man sich für einen Hersteller bzw. eine Produktlinie entschieden, ist das Armaturen kaufen keine große Sache mehr. Die gewünschte Armatur wird in der gewünschten Farbe sowie mit den gewählten Accessoires nach hause geliefert. Außerdem kann jeder individuell entscheiden, ob er die Armatur selbst installiert oder diese Arbeit einem Fachmann überlässt.