Roller Reifen

Roller Reifen gibt es in verschiedenen Dimensionen und mit diversen Eigenschaften. Anders als bei konventionellen Autoreifen beinhalten Roller Reifen einen Schlauch. Man erkennt dies anhand des Aufdruckes oder einer Aufschrift "Tubeless" (Schlauchlos) an der Reifenflanke. Der Schlauch dient unter anderem der Sicherheit beim Fahren.

Nicht jeder Roller Reifen kann mit maximaler Geschwindigkeit betrieben werden. Ebenso muss man auf das Gewicht achten, das dem Roller Reifen auferlegt wird. So gibt es genormte Werte, die Sie zu beachten haben. Man unterscheidet zum einen unter Lastindex (LI) und dem sogenannten Speedindex (SI). Bei Roller Reifen findet man im Lastindex Zahlen wie "51", "55" oder "63" bis hin zu "71". Die Zahl "51" steht dabei für eine Last von bis zu 195 Kg pro Rad. "55" definiert 218 Kg. Bei einem Lastindex von "63" dürfte man den Reifen mit 272 Kg fahren und bei einem LI von "71" sogar bis 345 Kg. Der Speedindex verhält sich ähnlich. In der Norm stehen Buchstaben für Geschwindigkeiten. Zahlen würden hier nur zu Verwirrungen führen. Oft verwendete Speedindexe sind "B", "F", "J" und "M". "B" als ein sehr niedriger Buchstabe bedeutet eine Maximalgeschwindigkeit von 50 Km/h. Bei "F" dürfen Sie bereits bis zu 80 Km/h fahren. "J" erlaubt Ihnen 100 Km/h und sollten Sie ein "M" auf der Reifenflanke vorfinden steht Ihnen eine maximale Geschwindigkeit von 130 Km/h laut Gesetz zu.

Eine wichtige Eigenschaft eines Roller Reifens ist der Grip. Ihnen nützt der stärkste Motor nichts, wenn die Maschine die Leistung nicht auf die Straße bringt. Umso besser der Grip der Reifen, desto mehr Leistung kann demnach umgesetzt werden. Roller Reifen erhalten ihr Grip durch das Profil und durch die Reifenmischung. Lassen Sie sich bei der Wahl des Reifens also nicht vom Preis täuschen. Wichtige Eigenschaften wie Sicherheit und Effektivität stellen Sie vor eine Wahl, die durchdacht sein mag.